Kräuterhexe ohne Besen
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Über mich


Damit Sie bereits einen Eindruck von meiner Person bekommen können, stelle ich mich hier kurz vor:

Ich heiße Ellen Opitz und seit über 25 Jahren berate ich als Pharmazie-Ingenieurin in einer Apotheke gerne Kunden. Während der Freizeit verbinde ich mein Interesse an der Natur mit kulinarischer Experimentierfreude in der Küche. Wie kam es zu dieser Begeisterung an (Un?)Kräutern und Pflanzen am Wegesrand und im eigenen Garten?

Vielleicht liegt es an meiner Vergangenheit: eine unbeschwerte, analoge Kindheit in einem märkischen 300-Seelen-Dorf. Aus zahlreichen Büchern lese ich mit wachsender Begeisterung über Alraune, Bärlauch, Wegwarte, deren Geschichte und Anwendung in vergangenen Zeiten und heute.  An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Freunde und Familie, die eine große „Mitschuld“ an der umfangreichen Literatur tragen und meine Ideen unterstützen.

Statt exotischem Superfood finde ich es viel spannender und zudem umweltfreundlicher, heimische Kräuter für Tee oder den selbst kreierten Dip zu verwenden. Diese Begeisterung würde ich gerne mit Ihnen teilen, als „Kräuterhexe ohne Besen“. Wie kam es zu diesem Namen? Hexen waren im Volksmund Personen mit weißer oder schwarzer Magie, die Heil oder Unheil brachten. Das Sinnbild der bösen Hexe, oft mit Besen, überwiegt dabei in vielen Märchen. In Wirklichkeit waren Hexen oft weise Frauen, die z.B. als sogenannte Kräuterweiber Mensch und Tier kurieren halfen. Fehlende Aufklärung und Irrglaube in der mittelalterlichen Bevölkerung führten indes zu Hexenverfolgungen.

Heute möchte ich diese Hexen ins positive Licht rücken. Dies erfolgt ohne Zauberbesen und mit der Absicht, überliefertes und neues Wissen über Kräuter und sonstiges Grünzeug an Interessierte weiterzugeben.

Ihre Kräuterhexe ohne Besen
Ellen Opitz